Metropolregion

Kerosinablass Forscher aus Speyer könnten Analysen liefern

Öffentliche Anhörung verschoben

Rhein-Neckar.Eine öffentliche Anhörung mit Experten zum Kerosinablass über dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und der gesamten Region ist vorerst verschoben worden, bis die Ergebnisse auf der 91. Bundesumweltministerkonferenz im Frühjahr vorgestellt worden sind. Darauf verständigte sich der Bezirksausschuss unter Vorsitz des Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder nach einer Diskussion über einen Antrag der CDU- und SPD-Fraktion, dem im August eine Resolution des Bezirkstags Pfalz vorangegangen war.

Darin forderte der Bezirksverband Pfalz die Landes- und Bundesregierung unter anderem auf, wissenschaftlich untersuchen zu lassen, ob und welche Gesundheits- und Umweltrisiken durch das Ablassen von Kerosin bestehen.

Aktivitäten auf Bundesebene

Seit Mitte September informiert das Luftfahrt-Bundesamt auf seiner Interseite über das Ablassen von Treibstoff, wenn Flugzeuge ungeplant landen und Gewicht reduzieren müssen. Wieder berichtete den Ausschussmitgliedern von einer Mitteilung aus dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium, das eine Reihe von Aktivitäten auf Bundesebene ergriffen habe. Erst wolle man diese Ergebnisse abwarten, um dann weiter über den Antrag zu beraten. Wieder führte aus, dass er Umweltministerin Ulrike Höfken angeboten habe, die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer mit Analysen zu betrauen. Allerdings sei es hierfür notwendig, dass die LUFA unverzüglich über einen Kerosinablass und das genaue Gebiet informiert werden müsse. sal