Metropolregion

Verkehr Bei einer Großkontrolle auf der A 6 bei Hockenheim überprüfen Beamte 156 Fahrzeuge, davon müssen 51 beanstandet werden

Polizisten verplomben drei Tiefkühltransporter

Archivartikel

Hockenheim.Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, mangelhafte Ladungssicherung oder Telefonieren am Steuer – das und vieles mehr hat die Verkehrspolizei bei einer Großkontrolle auf der A 6 festgestellt. Bei der ganztägigen Aktion auf der Rastanlage Hockenheim-West sind nach Angaben von Polizeisprecher Dieter Klumpp 156 Fahrzeuge und 149 Personen überprüft worden. Dabei seien 51 Beanstandungen aktenkundig geworden.

Bei zwölf Lastwagen seien die festgestellten Mängel so gravierend gewesen, dass die Trucker nicht weiterfahren durften. Bei einem waren die Reifen völlig abgefahren, ein anderer Fahrer hatte seine Ladung schlecht gesichert und bei einem dritten musste gleich die komplette Fracht umgeladen werden. „Bei zwei Tiefkühltransportern ist die Ladefläche verplombt worden, um zu verhindern, dass die darin befindlichen Lebensmittel in den Warenkreislauf geraten“, berichtet Klumpp. Hier seien Verstöße gegen die Tiefkühlverordnung aufgefallen.

Gleich 25 Mal befassten sich die Beamten mit Tempoüberschreitungen, Überholen trotz Verbot, Telefonieren am Steuer, Ladungssicherung und Verstößen gegen die Zulassungsordnung. Zwei Fahrer wurden mit Marihuana erwischt, einer mit einer Waffe. Drei Trucker konnten keinen gültigen Führerschein vorweisen, vier hatten ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht beachtet und vier gegen das Gefahrgutrecht verstoßen. Bei sechs Lkw-Fahrern seien Sicherheitsleistungen von insgesamt 2215 Euro erhoben worden.

Die Großkontrolle war die dritte Aktion innerhalb von drei Wochen. Das Hauptaugenmerk lag laut Polizei auf Alkohol und Drogen sowie auf dem Güter- und Schwerlastverkehr. In Hockenheim wurden aber auch 41 Pkw gestoppt. Weitere Kontrollen sollen bald folgen. 

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