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Rhein-Neckar: Hohe Waldbrandgefahr in der Region

Archivartikel

Rhein-Neckar.In weiten Teilen der Region herrscht nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes derzeit mindestens hohe Waldbrandgefahr. Wie die Forstämter Rhein-Neckar und Mannheim mitteilten, besteht im Unteren Lußhardt, dem Waldgebiet südlich der Gemeinden Reilingen und St. Leon-Rot, bereits höchste Waldbrandgefahr.

„Die letzten Niederschläge in der Rhein-Neckar-Region, die tatsächlich auf dem Waldboden ankamen, liegen bereits über vier Wochen zurück. Besonders in den trockenen Kiefernwäldern auf sandigen Böden zwischen Mannheim und Altlußheim besteht ein extrem hohes Waldbrandrisiko“, so Sebastian Eick, Leiter des Forstbezirks Rheintal-Bergstraße und des Forstamts Mannheim.

Eine gedankenlos weggeworfene Zigarette kann demnach bereits verheerende Folgen haben. Mehr als die Hälfte aller Waldbrände entstehen jährlich durch fahrlässiges Verhalten.

Folgende Regeln gibt das Landeswaldgesetz für den Umgang mit Feuer vor:

Vom 1. März bis 31. Oktober ist das Rauchen im Wald grundsätzlich verboten. Feuermachen ist nur an fest installierten und speziell markierten Feuerstellen erlaubt. Auch ein Feuer an erlaubten Stellen muss immer beaufsichtigt werden. Vor dem Verlassen des Grillplatzes muss das  Feuer gelöscht werden. Grillplätze können abhängig von der Situation vorübergehend geschlossen werden. Außerhalb des Waldes ist ein Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand vorgeschrieben.

Des Weiteren sollen Schranken und Wege nicht mit Fahrzeugen zugeparkt werden, damit Feuerwehr und Rettungswagen bei einem Notfall durchkommen.

Den aktuellen Waldbrandgefahrenindex gibt es hier

https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html?nn=380288