Metropolregion

Planungen Stuttgarter Verkehrsminister sieht zu große Probleme

Rheinquerung derzeit ohne Chance

Archivartikel

Rhein-Neckar.Das Land Baden-Württemberg hat eine Rheinquerung bei Altrip zu den Akten gelegt. „Aufgrund der (...) Randbedingungen und Probleme und der zu erwartenden Kosten einer eventuell konsensfähigen Tunnelvariante wird eine Rheinquerung bei Altrip nicht weiter verfolgt“, heißt es in der Antwort des Stuttgarter Verkehrsministeriums auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Boris Weirauch. Die Querung sei sowohl von Rheinland-Pfalz als auch von Baden-Württemberg nicht für die Fortschreibung des letzten Bundesverkehrswegeplans angemeldet worden.

Allerdings werden aktuell die Stimmen in der Region lauter, die genau diese dritte Rheinquerung fordern. Dass mit dem Wegfall der Hochstraße Süd „der Wohn-, Einkaufs- und Wirtschaftsstandort Mannheim sehr stark beeinträchtigt“ ist, erkennt auch das Ministerium als großes Problem. Deshalb werde sich das Land Baden-Württemberg in einem Mobilitätspakt bei der Maßnahmenfindung zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in der Metropolregion einbringen, so die Antwort aus Stuttgart. Spätestens Anfang 2020 sei ein Treffen hochrangiger Vertreter der Länder, Mannheims und Ludwigshafens angesetzt, um über konkrete Maßnahmen zu entscheiden. 

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