Metropolregion

Tourismus Wormser hoffen im Sommer auf viele Ausflugsgäste

Riesenrad an Rheinpromenade

Archivartikel

Worms.Die Wormser Schaustellerfamilie Göbel hat an der Rheinpromenade ein 35 Meter hohes Riesenrad aufgebaut, das am Fronleichnams-Feiertag schon in Betrieb war. In einer Pressemitteilung, die die Stadt verschickt hat, verleihen die Verantwortlichen ihrer Hoffnung auf einen zunehmenden Städtetourismus in den kommenden Monaten Ausdruck. Viele Urlauber könnten wegen der Corona-Pandemie in Deutschland Ferien machen.

„Endlich können wir wieder loslegen“, freut sich Riesenradbetreiber Sebastian Göbel, der wie viele Schausteller in diesem Jahr lange auf erste Einnahmen verzichten musste. Zwei Platanen mussten für den Aufbau des Riesenrades gefällt werden. Nach Auskunft von Dieter Rauh, Abteilungsleiter Grünfläche, war deren Fällung im Zuge der Neugestaltung der Rheinpromenade ohnehin geplant.

Von der neuen Attraktion erhoffen sich die Beteiligten auch einen Zuwachs an Touristen: „Der traumhafte Rundumblick mit dem historischen Worms auf der einen und dem Odenwald auf der anderen Rheinseite ist ein tolles Highlight für unsere Stadt“, findet Angelika Zezyk, die den Bereich Messen und Märkte leitet. Damit auch in Zeiten von Covid-19 die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher gewährleistet ist, hat Betreiber Sebastian Göbel vorab ein umfassendes Hygienekonzept bei den Verantwortlichen der Stadt vorgelegt. Aufgrund der derzeitigen Kontaktbeschränkungen sind die Gondeln des Riesenrades jeweils nur einzeln oder durch bis zu sechs Personen aus einem Hausstand zu besetzen. Geöffnet ist das Riesenrad täglich; montags bis donnerstags von 12 bis 20 Uhr, freitags und samstags von 12 bis 21 Uhr sowie sonntags von 10 bis 20 Uhr. 

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