Metropolregion

Verkehr Unfälle wegen Frost und Glätte

Säugling wiederbelebt

Rhein-Neckar.Durch den Wintereinbruch am Wochenende hat es auf den Straßen in der Region ordentlich gekracht. Der heftigste Unfall ereignete sich im rheinland-pfälzischen Wörth am Rhein: Beim Zusammenprall zweier Autos sind dort sechs Menschen verletzt worden – vier davon schwer. Ein Säugling musste an der Unfallstelle reanimiert werden. Sein Zustand sei stabil, wie ein Polizeisprecher gestern mitteilte. Die Ursache für den Zusammenstoß am Sonntagabend ist noch unklar. In jedem der Wagen hatten drei Insassen gesessen. Darunter war im Auto eines 30-Jährigen auch der zehn Monate alte Säugling. Die Fahrerin des anderen Autos, eine 38 Jahre alte Französin, wurde im Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut, so die Polizei.

In Völkersweiler stieß ein 24-Jähriger am Sonntag mit seinem Fahrzeug wegen überhöhter Geschwindigkeit und glatter Fahrbahn auf der L 495 mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Der 24-Jährige und seine Beifahrerin wurden verletzt in eine Klinik gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 55 000 Euro. In Weinheim verursachte ein 54-jähriger Autofahrer einen Unfall. Er fuhr auf Sommerreifen und stand unter Alkoholeinfluss. Mit seinem Fahrzeug prallte er gegen eine Mauer und eine Straßenlaterne. Auch in Schwetzingen und im Rhein-Neckar-Kreis wurde die Polizei zu witterungsbedingten Unfällen gerufen. (lrs/hhk)