Metropolregion

Weinwirtschaft Allein fünf Betriebe aus der Pfalz erhalten einen Großen Staatsehrenpreis / 19 Weingüter in Wartestellung

Schaulaufen der besten Winzer

Neustadt.Für das Anbaugebiet Pfalz wird der morgige Freitag zu einem Ehrungsmarathon. Im Saalbau in Neustadt findet dann die Wein- und Sektprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz statt – ein Schaulaufen. Fünf pfälzische Weingüter stehen an der Spitze. Sie erhalten als höchste Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz den selten vergebenen Großen Staatsehrenpreis, weil sie innerhalb von zehn Jahren zum fünften Mal mit einem „normalen“ Staatsehrenpreis ausgezeichnet wurden.

Die Bedingungen für diese höchste Auszeichnung des Landes erfüllten die Weingüter Julius Ferdinand Kimich (Deidesheim), August Ziegler (Maikammer), Alfons Hormuth (St. Martin), Graf von Weyher (Weyher) und das Gut Vinifikation Ludwigshöhe (Edenkoben).

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich fünf Pfälzer Weingüter für den Großen Staatsehrenpreis qualifiziert. Die Preise werden stets zum Ende eines Prämierungsjahres vergeben.

Auch Genossenschaften dabei

19 Weingüter und Genossenschaften von der Deutschen Weinstraße befinden sich in „Wartestellung“. Sie schufen mit dem Staatsehrenpreis die Eingangsvoraussetzungen für den „Großen Preis“, den sie in den kommenden Jahren erhalten können. Dass auch die Keller von Genossenschaften in diesem Wettbewerb mithalten können, bewiesen die vier Preisträger WG Herxheim, Herrenberg-Honigsäckel (Ungstein), Wachtenburg-Winzer (Wachenheim) und der Forster Winzerverein.

Außerdem gingen weitere 15 Staatsehrenpreise an die Weingüter Bärenhof, Wolf (beide Ungstein), Darting, Wegner (beide Bad Dürkheim), Steigelmann (Gimmeldingen), Naegele (Hambach), Gerhard Hauck, Hubert Müller, Schreieck, Stefan Schwaab (alle Maikammer), Glaser, Herrengut, Rössler-Schneider (alle St. Martin), Hartmann und Markus Schwaab (beide Kirrweiler).

Exakt festgelegt von den strengen Kriterien der Landesprämierung ist die Zahl von 15 zusätzlichen Ehrenpreisen, die Städte und Landkreise, regionale Spitzenverbände und die Weinwirtschaft vergeben.

Die 15 Preise erhielten als einzige Genossenschaft die Vier Jahreszeiten (Bad Dürkheim) sowie die 14 Weingüter Ziegler, Schreieck (beide St. Martin), Krieger, Gies (beide Rhodt), Sonnenhof (Bockenheim), Spieß (Weingarten), Schäfer, Staatsweingut (beide Neustadt), Rothmeier (Landau), Knöll (Bad Bergzabern), Mesel, Raßkopf-Hofmann (beide Bad Dürkheim), Pfaffmann (Walsheim) und Wilhelmshof (Siebeldingen). rs