Metropolregion

Schmorrbrand in Wiesloch: Zehn Wohnungen nicht bewohnbar, Brandursache technischer Defekt

Wiesloch.

Zehn Wohnungen sind nach einem Schmorrbrand in einem neunstöckigen Wohnhaus in Wiesloch unbewohnbar. Das teilte die Polizei am Nachmittag mit. 20 der 40 Wohnungen konnten demnach mit Strom versorgt werden, so dass die Bewohner um 14.30 Uhr zurückkehren durften. In weiteren zehn Wohnungen wollen die Verantwortlichen die Strom- und Wasserversorgung im Laufe des späten Nachmittags noch organisieren. Die Bewohner der restlichen zehn Wohnungen sind derzeit auf der Suche nach einer vorübergehenden Bleibe bei Verwandten, Freunden oder in Hotels. 

Nach derzeitigem Stand wurde bei dem Schmorrbrand niemand verletzt. Die Sachverständigen gehen davon aus, dass er durch einen technischen Defekt an einem Stromverteilerkasten im Keller ausgelöst worden ist. Der Sachschaden beläuft sich auf 100.000 bis 150.000 Euro.

Wie die Polizei mitteilte, kam es gegen 6.30 Uhr zu Rauchentwicklung in der Königsberger Straße. Die Feuerwehr stellte fest, dass der Rauch aus dem Keller des neunstöckigen Hauses kam und bat die Bewohner, das Gebäude zu verlassen. Es wurde niemand verletzt. In dem Haus wohnen laut Polizei 120 Personen, zum Zeitpunkt des Einsatzes sollen aufgrund der Ferienzeit jedoch nur 60 Personen anwesend gewesen sein. 

Der Rauch verteilte sich wohl durch Versorgungsschächte des Hochhauses im ganzen Haus. Die Feuerwehr führte Messungen durch und überprüfte die Wohnungen. Rund um das Mehrfamilienhaus wurden Straßensperrungen in der Heerstraße und in der Königsberger Straße eingerichtet.