Metropolregion

Corona Neue Krankheitsfälle an Speyerer Gymnasium

Schüler nach Hause geschickt

Archivartikel

Rhein-Neckar.Am Speyerer Hans-Purrmann-Gymnasium (HPG) sind wegen zweier bestätigter Corona-Infektionen am Mittwochvormittag die Klassenstufen 11 und 13 komplett nach Hause geschickt worden. Wie eine Sprecherin der Stadt Speyer auf Anfrage dieser Redaktion bestätigte, werde derzeit im Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises, das auch für Speyer zuständig ist, über das weitere Vorgehen beraten. Das HPG war mit seinen mehr als 1000 Schülern in den vergangenen Monaten wie viele andere Schulen immer wieder von Infektionen betroffen.

> Überblick: Coronavirus - so viele Fälle sind in der Metropolregion Rhein-Neckar bekannt
> Dossier Corona: Hintergründe, Infografiken, Berichte zur Entwicklung der Pandemie in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und der Metropolregion
> Nichts verpassen: Zugriff auf alle Plus-Artikel und das E-Paper. Nur jetzt 3 Monate GRATIS lesen.

Im Heidelberger Seniorenheim Agaplesion Maria von Graimberg werden die Testungen von Mitarbeitern und Bewohnern fortgesetzt. Alle Bewohner des Bereichs Neckarwiese Ost wurden am Mittwoch nach der bestätigten Infektion einer Person getestet. Die Bewohner des Bereichs Philosophenweg werden am Freitag erneut getestet. Hier befindet sich ein positiv getesteter Bewohner. Auch ein Mitarbeiter hatte sich infiziert. Im Wohnbereich Rohrbach-Markt gibt es aktuell weiterhin neun infizierte Senioren. Die Nachtestung ergab aber auch sieben Negativtests. Eine weitere Testung findet am Montag statt. Bis zur Vorlage der Ergebnisse gilt für alle Wohnbereiche ein Besuchsverbot.

In der Median-Park-Klinik Bad Dürkheim sind mittlerweile insgesamt 25 Patienten und fünf Mitarbeiter positiv getestet. Die meisten Infizierten seien abgereist und befänden sich in häuslicher Isolation, so eine Sprecherin des Kreises.

Inzwischen rufen immer mehr Gesundheitsämter die Bürger dazu auf, ein Kontakt-Tagebuch zu führen. Darin sollten die Menschen aufgeführt werden, zu denen man mindestens 15 Minuten Kontakt hatte, dazu Datum, Dauer und Uhrzeit der Begegnung sowie die Kontaktdaten. Dies erleichtere die Nachverfolgung von Infektionsketten. 

Zum Thema