Metropolregion

Corona 14 Geschäftsstellen dicht / In Speyer wird desinfiziert

Sparkasse schließt einige Filialen

Archivartikel

Rhein-Neckar.Wegen des grassierenden Coronavirus schließt die Sparkasse Rhein Neckar Nord ab Montag, 23. März, 14 ihrer 31 personenbesetzten Geschäftsstellen. Wie das Kreditinstitut mitteilt, soll so ein Beitrag zur Eindämmung der Pandemie und zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern geleistet werden. Der Zugang zu den Selbstbedienungsterminals und Geldautomaten werde ausdrücklich nicht eingeschränkt. „Die Bargeldversorgung ist gesichert“, betont der Vorstandsvorsitzende Stefan Kleiber.

Von den Schließungen betroffen sind in Mannheim die Filialen Friedrichsfeld, Kunststraße, Lindenhof, Rheinau-Süd, Schönau, Vogelstangcenter und Wallstadt. In Weinheim bieten die Filialen Nordstadt und Lützelsachsen keinen persönlichen Service mehr an – zudem die Geschäftsstellen in Großsachsen, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach und Neckarhausen. Auch die Sparkasse Vorderpfalz will Filialen ab Montag geschlossen halten. Von 32 Geschäftsstellen bleiben sieben geöffnet, so ein Sprecher der größten Sparkasse in Rheinland-Pfalz.

Positiv getestet

Unterdessen muss die Hauptstelle der Sparkasse Vorderpfalz in Speyer am Wochenende desinfiziert werden. Der Grund: Ein bereits präventiv in Quarantäne geschickter Mitarbeiter wurde positiv auf den Coronavirus SARS-CoV-2 getestet. Das gesamte Team der Geschäftsstelle wurde vorsorglich in Quarantäne geschickt. Die Sparkasse hat Kunden informiert, die in engem Beratungskontakt mit dem betroffenen Mitarbeiter standen. Am Montag soll wieder geöffnet sein – mit neuem Team.

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