Metropolregion

Denkmal Förderverein in Ruppertsberg fehlen noch Gelder für kompletten Wiederaufbau / 175-jähriges Bestehen Anlass für Feiern

Teehaus-Sanierung zieht sich hin

Ruppertsberg.Die Wiederherstellung des am 4. November 2014 durch einen Brand zerstörten historischen Teehauses im Westen des Winzerdorfes Ruppertsberg an der Deutschen Weinstraße geht voran – aber nur langsam: „Uns fehlen immer noch einige hunderttausend Euro“, sagte Ortsbürgermeisterin Ursula Knoll (CDU), die dem Förderverein Teehaus Ruppertsberg (Vorsitzende: Birgit Franz aus Deidesheim) als Schriftführerin angehört. „Wir müssen vor allem die Vorgaben des Denkmalschutzes erfüllen, das ist aufwendig und teuer.“

Nach früheren Planungen könnte die Restaurierung bis zu einer Million Euro kosten. Die Teehaus-Freunde wollen Zeichen setzen. Wenn am 8. September wieder der Tag des Denkmalschutzes in Rheinland-Pfalz auf dem Terminplan steht, soll in Ruppertsberg rund um das historische Gebäude gefeiert werden.

Für Brautpaare ab Herbst offen?

„Wir werden das 175-jährige Bestehen des Teehauses zum Anlass nehmen, bei den Pfälzern erneut um Spenden für seine endgültige Wiederherstellung zu bitten“, sagte die CDU-Politikerin.

Das Teehaus war im Jahre 1844 von dem Weingutsbesitzer Ludwig Heinrich Wolf (Wachenheim) als Gartenpavillon neben seinem Hofgut gebaut worden.

Einige Details für den Wiederaufbau des kleinen Pavillons auf einer Anhöhe oberhalb der Weinstraße sind abgeschlossen. Nach der kurzen Winterpause soll es weiter gehen und wenn alles planmäßig läuft, wird eventuell im Herbst das Standesamt gelegentlich Brautpaare im historischen Ambiente des klassizistischen Pavillons in den Stand der Ehe führen. Ursula Knoll geht jedoch davon aus, „dass frühestens im Jahr 2020 das Teehaus wieder in alter Herrlichkeit zum Blickpunkt zwischen Ruppertsberg und Deidesheim werden kann.“ rs