Metropolregion

Spielplatz Staatsanwaltschaft stellt Todesermittlungen ein

Tod auf Landauer Spielplatz: Vierjähriger starb an Herzversagen

Landau.Der damals rätselhafte Tod eines vierjährigen Jungen am 20. April auf einem Spielplatz im pfälzischen Offenbach ist aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er an einem Herzversagen infolge einer akuten Herzrhythmusstörung starb. Nach einer Mitteilung vom Freitag haben die Justizbehörden das sogenannte Todesermittlungsverfahren nun eingestellt.

„Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden haben sich bei den Ermittlungen nicht ergeben“, schreibt die Landauer Staatsanwaltschaft. Wie im April berichtet, war das Kind am Karsamstag auf einem Indoorspielplatz plötzlich zusammengesackt. So hatte es auch der Betreiber des Offenbacher Spielplatzes am Ostersonntag, einen Tag nach dem Tod des Kindes, auf seiner Facebook-Seite in einer Stellungnahme beschrieben.

Bundesweites Interesse

Zunächst gab es aber auch Vermutungen, der Junge könnte vorher mit einem anderen Kind zusammengeprallt sein oder sich an einem Spielgerät verletzt haben. Eine Obduktion und das dazugehörige rechtsmedizinische Gutachten der Uni Mainz bestätigte diese Annahmen jedoch nicht. „Es konnten keine Verletzungen festgestellt werden“, heißt es dort. Es hätten sich auch keine Hinweise auf einen Sturz oder Zusammenstoß ergeben. Über den Tod des Vierjährigen war bundesweit berichtet worden. 

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