Metropolregion

Unwetter in der Region: Zahlreiche Einsätze am Wochenende

Archivartikel

Rhein-Neckar.Aufgrund der Unwetter in der Region haben Einsatzkräfte am Wochenende ordentlich zu tun gehabt. Neben überfluteten Straßen und Kellern blieben zwei Autos in Unterführungen stecken. Es kam auch zu Verkehrsunfällen. Eine erste Bilanz der Polizei am Sonntagabend.  

In Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar Kreis war die Lage am Sonntag insgesamt ruhig, hieß es seitens der Behörde auf Nachfrage. Die Polizei vermeldete im Laufe des Nachmittags einen Unfall aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn. Ein 35-Jähriger kam deswegen in der Röntgenstraße auf Höhe der Einmündung zur Käfertaler Straße in Mannheim mit seinem Auto ins Schleudern und prallte in der Folge mit der Fahrerseite gegen einen Lichtmast. Hierbei verletzte sich der 35-Jährige und kam zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Beifahrerin blieb unverletzt. Es entstand ein Schaden von rund 10 000 Euro.

Auch auf den Straßen im Bezirk des Polizeipräsidiums Rheinpfalz ereigneten sich aufgrund der nassen Straßen drei Unfälle, teilte die Behörde auf Nachfrage mit. Im Raum Südhessen wurde der Lampertheimer Bahnhof überschwemmt. Hier drang Wasser aus den Wänden, sagte ein Polizeisprecher. 

Der DWD warnte am Samstag und Sonntag vor Gewitter und Starkregen im Rhein-Neckar-Kreis, Rhein-Pfalz-Kreis und den Kreis Bergstraße sowie in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen. 

Zahlreiche Einsätze wegen Unwetter in Heidelberg 

In Heidelberg ist die Polizei am Samstagabend zwischen 21:50 Uhr bis etwa Mitternacht zu 35 Einsätzen ausgerückt. Wie die Beamten mitteilten, entlud sich eine Gewitterfront mit Starkregen hauptsächlich im Stadtbereich Heidelberg. Mehrere Unterführungen liefen voll, die unpassierbar waren und längere Zeit gesperrt wurden.

Ein Pkw versuchte, eine vollgelaufene Unterführung zu durchfahren, blieb stecken und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Kurzzeitig wurde auch der Straßenbahnverkehr in Richtung Heidelberg-Kirchheim eingestellt. Mehrere Bäume hielten dem Sturm nicht stand und mussten durch die Feuerwehr von der Straße entfernt werden. Verletzt wurde niemand. Bislang sind der Polizei Sachschäden in Höhe von rund 25.000 Euro bekannt.

Auto bleibt in Heppenheim in überfluteter Unterführung stecken

Auch der Raum Südhessen ist in der Nacht auf Sonntag von dem Unwetter betroffen gewesen. Wie die Leitstelle der Feuerwehr auf Nachfrage mitteilte, rückten die Einsatzkräfte zwischen 23.45 Uhr und 2 Uhr im Raum Bergstraße, Odenwald und Hessisches Ried zu rund 50 Einsätzen aus. Überwiegend handelte es sich dabei um überflutete Straßen, Baugruben und Unterführungen.

Dies bekam vor allem ein Autobesitzer in Heppenheim zu spüren, wie die Polizei auf Nachfrage berichtete. Da der Heppenheimer Stadtbach übergelaufen war, wurde die Bahnunterführung in der Mozartstraße überflutet. Dies wurde dem Fahrer des Autos zum Verhängnis: Mit seinem Fahrzeug blieb er in der Unterführung stecken. Er konnte unverletzt das Auto verlassen. Noch am Sonntagmorgen waren Einsatzkräfte mit der Bergung des Fahrzeugs beschäftigt, sagte ein Polizeisprecher.

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