Metropolregion

Verkehr Auto gerät auf B 291 bei Oftersheim in Gegenverkehr

Vater und Kind schwerstverletzt

Archivartikel

Rhein-Neckar.Bei einem Zusammenstoß eines Autos und eines Lastwagens sind gestern zwischen Oftersheim und Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) ein Mann und sein zehn Jahre altes Kind lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden am Nachmittag mit ihrem VW Kombi auf der B 291 in Richtung Norden unterwegs, als der Wagen in einer leichten Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort prallte das Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden 18-Tonner zusammen.

Bei dem heftigen Zusammenstoß wurden der Autofahrer und sein Sohn schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in eine Klinik. Der Junge wurde nach notärztlicher Behandlung mit einem Rettungswagen abgeholt. Der Lkw-Fahrer blieb körperlich unversehrt, erlitt bei dem Unfall jedoch einen Schock. Auch er musste vor Ort medizinisch versorgt werden. Während der Bergungsarbeiten war die B 291 bis in den Abend in beide Richtungen voll gesperrt. Beide Fahrzeuge wurden von der Polizei beschlagnahmt. Ein Gutachter soll den Unfallhergang klären. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf mehrere Zehntausend Euro.

Radfahrer stirbt in Steinfeld

Bereits am Donnerstag war ein 79 Jahre alter Fahrradfahrer im südpfälzischen Steinfeld (Kreis Südliche Weinstraße) bei einem Unfall ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei befuhr er gegen 8.35 Uhr den Radweg entlang der L 546 am nördlichen Ortsausgang. Auf einer Kreuzung wurde er von einem Linienbus erfasst, der in Richtung Bahnhofstraße unterwegs war. Durch den Aufprall wurde der Mann auf die Straße geschleudert und erlitt schwere Kopfverletzungen, denen er im Laufe des Nachmittags in einer Karlsruher Klinik erlag. Die Polizei stellte sowohl den Bus als auch das Fahrrad sicher. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Um das Geschehen zu rekonstruieren, wurde ein Gutachter eingeschaltet.

Sechs Verletzte auf A 67

Glimpflicher abgelaufen ist ein Unfall gestern auf der A 67 zwischen Gernsheim und Lorsch, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren. Eine 22 Jahre alte Autofahrerin hatte laut Polizei einen Stau an der Anschlussstelle Lorsch zu spät erkannt und war auf den Wagen eines 67-Jährigen aufgefahren. Dadurch wurde ihr Auto nach rechts in eine Böschung geschleudert. Der nachfolgende 70-Jährige Pkw-Fahrer erkannte die Situation zwar rechtzeitig, wurde aber vom Wagen eines nachfolgenden 19-Jährigen in das Fahrzeug des 67-Jährigen geschoben. Sechs Personen verletzten sich leicht. Die Autobahn musste voll gesperrt werden. jei

Info: Fotostrecke und Video unter morgenweb.de/region

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