Metropolregion

Landgericht Landau

Vater will nichts von "Chemical Love" gewusst haben

Landau.Ein ehemaliger Fußball-Profi des VfB Stuttgart hat vor dem Landgericht Landau vehement bestritten, von den Drogengeschäften seines verurteilten Sohnes gewusst zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem selbstständigen Kaufmann aus Stuttgart Beihilfe zum Drogenhandel vor, weil er seinen Sohn zu Rauschgiftlieferanten in den Niederlanden gefahren haben soll. Bei den fünf angeklagten Deals sollen rund 20 Kilo Amphetamine erworben und nach Deutschland gebracht worden sein.

Der bereits verurteilte Sohn des 62-Jährigen soll der Betreiber des deutschlandweit größten Internet-Drogenhandels ,Chemical Love' gewesen sein. Der Webshop hat bis zum Auffliegen der Bande 3,5 Millionen Euro eingenommen. Der 30-jährige mutmaßliche Bandenchef wurde vom Landgericht Landau - unter Einbeziehung einer früheren Freiheitsstrafe - im Juni zu 14 Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. 

Zum Thema