Metropolregion

Agrar Weinbezeichnungen sollen nachvollziehbar sein

Verband fordert Transparenz

Neustadt.Mit dem Thema „Weinbau im Klimawandel – Pfalz for Future“ haben am Dienstag die 73. Pfälzischen Weinbautage in Neustadt begonnen. Der Präsident des Weinbauverbands Pfalz, Reinhold Hörner, hat sich bei der geplanten Novelle des Weingesetzes für eine transparente und nachvollziehbare Bezeichnung der Weine ausgesprochen. Kunden müssten beim Einkauf eine verlässliche Orientierung haben, betonte er einer Mitteilung zufolge. Bei der Neufassung sind die Qualitätsstufen Gutswein, Ortswein und Lagenwein im Gespräch, wobei die letzte und engste Herkunftsangabe die höchste Qualität verspricht. Die Erzeugerverbände sollen die jeweiligen Anforderungen für ihr Gebiet in einem Profil festhalten.

Abstimmung nötig

In der Novelle unter der Verantwortung von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) gebe es noch einige Punkte, die von der Pfälzer Winzerschaft in der aktuellen Form nicht mitgetragen werden könnten, unterstrich Hörner. Es seien intensive Abstimmungen nötig, um die Interessen in der Branche zusammenzubringen. Jede Herkunft solle für ein klares Profil stehen und dem Grundsatz folgen: „Je kleiner die Herkunft, desto höher die Qualität“, so die Ministerin. Dabei gehe es auch um eine bundesweite Vereinheitlichung der Kriterien für die Verwendung traditioneller Begriffe wie Prädikatswein, Spätlese, Auslese oder Eiswein. 

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