Metropolregion

Kriminalität Festnahme nach Sprengung von Geldautomaten

Verdächtige in U-Haft

Archivartikel

Mainz.Im August ist bei der Sprengung von zwei Geldautomaten in Dannstadt-Schauernheim ein Schaden von 300 000 Euro entstanden. Die Tat war damals die 19. Sprengung in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr. Mittlerweile sind laut Behörden 27 Fälle aktenkundig. Nun hat das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) zwei Männer festgenommen, die mehrere Automaten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gesprengt haben sollen.

Wie die Staatsanwaltschaft Mainz mitteilte, wurden die 26 und 30 Jahre alten Männer am Samstagmorgen nach einem gescheiterten Sprengversuch im nordrhein-westfälischen Arnsberg (Hochsauerlandkreis) festgenommen. Der Zugriff sei mit Spezialeinheiten aus beiden Bundesländern erfolgt. Die Männer sollen zu einer niederländischen Tätergruppe gehören, gegen die das LKA seit Juni ermittelt. Gegen beide sei Untersuchungshaft angeordnet worden, hieß es in einer Mitteilung. In Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden habe man zudem umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Inwieweit ein Zusammenhang zu dem Beutezug in der Region besteht, ist noch unklar.

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