Metropolregion

Justiz Fall Lotta bleibt ohne juristische Folgen

Verfahren eingestellt

Archivartikel

Rhein-Neckar.Die „Schweinerei“ vor dem Drittliga-Derby zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1.FC Kaiserslautern im August 2019 bleibt ohne juristische Konsequenzen. Unbekannte hatten damals das Schwein Lotta vor dem Carl-Benz-Stadion angekettet und mit Parolen beschmiert. Wie ein Sprecher der Mannheimer Staatsanwaltschaft auf Anfrage bestätigte, ist das Verfahren nun eingestellt worden. Der Verdacht hatte sich gegen Personen aus dem Landkreis Kaiserslautern gerichtet, an konkreten Beweisen für einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz habe es gemangelt.

„Lauternschweine auch in eurer Stadt“, hatten die Täter damals mit Filzstift auf den Rücken der Sau geschrieben. Völlig entkräftet war das Tier im Vorfeld des Fußballspiels gefunden worden. Im Frankenthaler Tierheim wurde die Allesfresserin Lotta anschließend aufgepäppelt, Fans beider Vereine sammelten Geld für das Tier. Mittlerweile lebt Lotta auf einem Gnadenhof in Worms. Am Samstag treffen der FCK und Waldhof erneut aufeinander. jei

Zum Thema