Metropolregion

Natur Jägervereinigung ruft zu Rücksicht gegenüber Rehen auf

Wildtiere in Ruhe lassen

Archivartikel

Gaiberg.In der Corona-Krise zieht es mehr Menschen als sonst in die Natur. In Wäldern komme es daher zu Problemen, sagt ein Sprecher der Heidelberger Jäger-Vereinigung. Nicht alle Menschen blieben auf den Wegen, Wildtiere würden so gestört. In Gaiberg im Rhein-Neckar-Kreis kümmert sich Anne Steffen um Rehkitze, die gefunden wurden und hilflos sind. Mit Milch aus der Flasche werden sie gefüttert und großgezogen. Ohne diese Unterstützung drohe ihnen der Tod. Voraussichtlich im Oktober könnten sie zurück in die Natur und dort ohne menschliche Hilfe überleben.

Wer im Wald ein Kitz finde, solle den Förster rufen, sagte der stellvertretende Kreisjägermeister Ralph Steffen. Auf keinen Fall dürften sie angefasst werden. Nachwuchs mit Menschengeruch nehmen Mütter nicht mehr an. Die Kitze drohten so zu sterben. Generell sollten Menschen auf den Wegen bleiben und zu Tieren Abstand halten. lsw

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/region

Zum Thema