Metropolregion

Neustadt Auf Einladung des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar treffen sich rund 100 regionale Hoheiten am 14. Oktober

Winzerfestumzug wird „königlich“

Archivartikel

Neustadt.In einem noch nie dagewesenen royalen Glanz wird der Winzerfestumzug beim Deutschen Weinlesefest am 14. Oktober in Neustadt erstrahlen. Neben der frischgewählten 70. Deutschen und der 80. Pfälzischen Weinkönigin in ihren blumengeschmückten Prunkwagen werden im Festzug voraussichtlich weit mehr als hundert Königinnen und Prinzessinnen dabei sein.

Nach drei öffentlichen „Hoheitentreffen“ seit 2012 in Schwetzingen werden die gekrönten Häupter aus Südhessen, Nordbaden und aus der Pfalz mit dem royalen Tross im größten deutschen Winzerfestumzug erstmals beim Erntedankfest der Winzer in Neustadt die Vielfalt des zum Teil uralten Brauchtums in der Metropolregion Rhein-Neckar repräsentieren.

In ihren bunten und edlen Gewändern sollen Wein- und Blütenköniginnen, Faschingshoheiten und andere Majestäten zu einem Höhepunkt des Umzugs werden.

„Wir hoffen, dass an diesem Tag die Sonne scheint“, blickt der Neustadter Touristik-Chef Martin Franck mit etwas Bangen in den Pfälzer Herbst, denn die Hundertschaft der gekrönten Häupter soll den Umzug zu Fuß und in einer großen Gruppe bewältigen. Problemlos wird das „Hoheitentreffen“ bereits am Vormittag eröffnet, wenn der Neustadter Oberbürgermeister Marc Weigel und Michael Heinz, der Vorsitzende des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, im historischen „Spiegelpalast“ auf dem Hetzelplatz die „Royals“ empfangen.

Treffen alle zwei Jahre

Die Hoheiten treffen sich auf Einladung des „Zukunftsvereins“ zum vierten Mal seit 2012. Alle zwei Jahre sollen die Königinnen, die als „Tollitäten“ bereits im Winter, als Blütenköniginnen im Frühjahr, als Obst- und Gemüseköniginnen im Sommer und als Weinhoheiten im Herbst für regionale Bedeutsamkeiten ihr Haupt krönen lassen, diese Tradition gemeinsam sichtbar werden lassen.

„Es ist auch ein Dankeschön an das ehrenamtliche Engagement in Südhessen, Nordbaden und in der Pfalz,“ sagt Geschäftsführerin Kirsten Korte.