Metropolregion

Zwei Wildunfälle auf L 507

Archivartikel

Edesheim.Zwei Wildunfälle auf gleicher Strecke haben sich am Dienstagabend auf der L 507 direkt nach der Autobahnüberführung in Richtung Großfischlingen ereignet. Wie die Polizei mitteilt, rannte zunächst ein Reh vor das Auto einer 45-Jährigen Autofahrerin. Das Tier flüchtete in den angrenzenden Wald. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt. Bei einem zweiten Unfall rannten gleich drei Rehe über die Straße. Zwei der Tiere wurden von einem 48 Jahre alten Autofahrer erfasst. Auch sein Fahrzeug wurde an der Front beschädigt.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht

Tiere überqueren Straßen ohne Vorwarnung, so die Warnung der Polizei. Dies könne zu jeder Tages- und Nachtzeit geschehen. In den Wintermonaten steige das Unfallrisiko für Mensch und Tier jedoch merklich an. "Bei plötzlichem Wildwechsel sollte kein Ausweichmanöver in den Gegenverkehr vollzogen werden, um die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen", heißt es vonseiten der Beamten. "Trotz des Schockmoments sollte abgebremst und die Fahrspur gehalten werden." Werde ein Tier verletzt oder getötet, müsse die Polizei verständigt werden.

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