Morgenmasters

Fußball Mit der Spvgg Ketsch steht der Sieger des ersten Qualifikationsturniers des MorgenMasters fest

Ausrichter verteidigt den Titel

Archivartikel

Ketsch.Der Turniersieger beim ersten Qualifikationsturnier um das Morgenmasters ist gleichzeitig der Gewinner des Vorjahres. Die Spvgg 06 Ketsch bezwang in einem spannenden Endspiel den SC Rot-Weiß Rheinau mit 3:2. „Wir sind schwer ins Spiel gekommen und waren in der Rückwärtsbewegung nicht konsequent genug“, begründete Rheinaus Torhüter Jens Batzler die Niederlage. Er selbst war jedenfalls der Garant bei den Rot-Weißen für den Einzug ins Endspiel.

Im Viertelfinale gegen die TSG Eintracht Plankstadt (8:7) und auch im Halbfinale gegen den FV Malsch (4:3) parierte er jeweils zwei Neunmeter. „Es gab schon in der Vergangenheit Gelegenheiten, in denen ich als Elfmeterkiller in Erscheinung getreten bin“, sagte Batzler. „Ich versuche, den Schützen immer ein wenig zu locken, und handele dann intuitiv.“

Motiviationsschub an Tag zwei

Ein Neunmeterschießen war im Endspiel nicht erforderlich. Die Ketscher siegten in der regulären Spielzeit mit 3:2 und machten den schwachen ersten Turniertag vergessen. „Es war eine Einstellungssache“, verdeutlichte Ketschs Trainer Frank Eissler den Unterschied zu Turniertag eins, wo sein Team nur einen Punkt geholt hatte. „Viele sind da mit dem Gedanken an den Vorjahreserfolg zu überheblich rangegangen.“

Die Ketscher spielten am zweiten Turniertag stark auf und waren am Ende ein verdienter Turniersieger. Den Sprung ins Viertelfinale schaffte die LSV 64 Ladenburg, die sich im Turnierverlauf stetig gesteigert hatte. „Wir hatten die schwerste Vorrundengruppe und unsere junge Mannschaft hat sich super verkauft“, so LSV-Coach Battal Külcü. Rados Ristic war in der Runde der letzten Acht gegen die SG Horrenberg zweimal erfolgreich, doch am Ende hieß es 2:3.

Enttäuschend verlief das Turnier für den FC Germania Friedrichsfeld, der ohne Punkte sang- und klanglos ausschied und zudem noch die einzige Rote Karte des Turnierverlaufs kassierte. „Uns haben die Spritzigkeit und ein Schuss Abgeklärtheit gefehlt“, fasste FC-Trainer Matthias Dehoust den Auftritt seines Teams zusammen.

Der SpVgg Ilvesheim reichten vier Punkte ebenfalls nicht zum Weiterkommen. Bitter für den A-Ligisten war, dass er gegen den TSV Neckarau in letzter Sekunde den Ausgleich hinnehmen musste, der am Ende das Weiterkommen kostete. „Im letzten Spiel haben wir uns dann ergeben“, rechtfertigte Spielausschussmitglied Mario Maric das 1:4 gegen Rot-Weiß Rheinau.

Mit Fassung trug auch Pasquale Pilato, Trainer des TSV Neckarau, das Ausscheiden seines Teams. „Wir waren nicht mit der besten Mannschaft am Start, insofern stand der Spaß im Vordergrund.“ Turnierdritter wurde die SG Horrenberg, die den FV Malsch klar mit 5:0 besiegte.

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