Morgenmasters

Hallensprecher Joachim Fellhauer in der Turnierleitung

Die Stimme am Mikrofon

Archivartikel

MANNHEIM.Wenn bei den Qualifikationsturnieren und der Finalveranstaltung des MorgenMasters 2019 die Teams dem Ball hinterherjagen, dann wird Joachim Fellhauer (Bild) wieder am Mikrofon sitzen und beispielsweise die Aufstellungen oder die Torschützen durchgeben. Der 50-jährige Ketscher ist seit 2013 zusammen mit seinem Vereinskollegen Daniel Abelein für die Turnierleitung zuständig. Fellhauer gehört seit mehreren Jahren zum Organisationsteam des MorgenMasters.

„Angefangen hat alles damit, als die Spvgg Ketsch im Jahr 2006 Mitveranstalter des Masters wurde“, berichtet Fellhauer. „Zunächst hatte jeder Verein seine speziellen Aufgaben. Als es bei Fortuna Heddesheim eine Umstrukturierung gab, haben wir Ketscher dann mehr gemacht. 2013, als es diese unsäglichen Vorkommnisse gab, Schiedsrichter bedroht wurden und die Turnierserie kurz vor dem Abbruch stand, wurde dann beschlossen, dass die Leitung der Qualifikationswettbewerbe und des Finalturniers in der GBG Halle in der Hand eines Clubs liegen sollte. Seitdem sitzen wir da oben.“

Immer mehr Auflagen

Fellhauer hat am Mikrofon einiges erlebt, die stimmungsvolle Unterstützung für den SV Waldhof ist ihm da beispielsweise in Erinnerung geblieben. Der Ketscher macht aber auch deutlich, dass es immer schwieriger wird, das Turnier wegen ständig zunehmender Auflagen zu organisieren. „Wir haben in diesem Jahr einen neuen Kunstrasenpartner. Das machte neue Brandschutzmaßnahmen nötig, angesichts derer der Laie dann doch stutzt. Im Fall, dass der neue Rasen in der Halle – warum auch immer – Feuer fangen sollte, müssen etwa Brandwachen abgestellt und Löschsand bereitgestellt werden“, erläutert Fellhauer. „Schon vor der neuen Auflage mussten viele Unwägbarkeiten überwunden werden.“

Für das MorgenMasters hat Fellhauer wie auch in den vergangenen Jahren keinen Urlaub genommen. „Ja, die Tage sind schon etwas stressig für mich. Aber es macht eben doch auch großen Spaß. So lange der noch da ist, würden wir die Turnierleitung auch weiter machen“, betont der 50-Jährige. bol (Bild: Nix)

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