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Reglement Mit einigen Sonderregelungen soll der Fairplay-Gedanke in den Vordergrund gerückt werden / Kein „fliegender“ Torwart

Grätschen bleibt weiterhin tabu

Archivartikel

Mannheim.Fünf Qualifikationsturniere und ein Final-Turnier verlangen nach einem exakten Regelwerk. Anbei die wichtigsten Bestimmungen zum Turnier-Reglement.

  • Es wird mit Rund-um-Bande auf 5-Meter-Tore gespielt.
  • Jede Mannschaft darf maximal 15 Spieler pro Turnier melden. Ein Nachtragen von Spielern nach Beginn ihres ersten Turnierspiels ist nicht gestattet.
  • Bei den Turnieren werden die Viertel- und Halbfinalspiele sowie das Spiel um Platz 3 bei unentschiedenem Spielstand nach der regulären Spielzeit sofort durch ein 9-Meter-Schießen entschieden. Die Endspiele werden bei unentschiedenem Spielstand um fünf Minuten verlängert, danach erfolgt gegebenenfalls ein 9-Meter-Schießen.
  • Das absichtliche Halten eines Spielers im Zweikampf an der Bande (mit einer oder beiden Händen), bei dem der Ball nicht von einem Gegenspieler spielbar ist, ist sofort mit einem indirekten Freistoß für den Gegner zu ahnden. Ausgenommen ist der Fall, dass der Spieler durch Bedrängen oder Foulspiel des Gegenspielers aus dem Gleichgewicht kommt und sich an der Bande abstützt, um nicht zu fallen.
  • Es soll damit verhindert werden, dass sich Spieler einen Vorteil verschaffen oder das Spiel verzögern. Zweikämpfe in der Nähe der Bande werden genauer beurteilt und strenger bewertet, da das Verletzungsrisiko an der Bande hoch ist. Von Vorteil an der Bande ist abzusehen.
  • Das Grätschen eines Feldspielers (oder Torspielers außerhalb des Strafraums) im Zweikampf ist nicht erlaubt und wird mit einem indirekten Freistoß geahndet. Bei einem Vergehen gegen den Fuß oder das Bein wird innerhalb des Strafraums auf Strafstoß entschieden. Wenn der Ball jedoch frei ist und kein Gegenspieler in der Nähe ist oder ein Torschuss nicht direkt am Mann geblockt werden soll, ist Grätschen gestattet.
  • Das absichtliche Handspiel zur Torverhinderung wird mit einer Roten Karte geahndet.
  • Begeht ein Spieler nach einer 2-Minuten-Zeitstrafe ein weiteres Vergehen, das eine Zeitstrafe nach sich ziehen würde, wird er mit der roten Karte des Feldes verwiesen.
  • Bei einem Feldverweis mit der roten Karte durch einen Schiedsrichter scheidet der betroffene Spieler in allen Fällen nicht nur aus dem Spiel sondern aus dem gesamten Turnier aus und ist durch den Schiedsrichter der zuständigen Rechtsinstanz zu melden.
  • Bei 2-Minuten-Strafen darf sich nach einem Gegentor die dezimierte Mannschaft wieder mit einem Spieler ergänzen. Bei mehreren gleichzeitigen Zeitstrafen ist nur eine Ergänzung mit dem zeitlich zuerst verwarnten Spieler bzw. einem Ersatzspieler möglich. Nach einer roten Karte darf sich das Team jedoch erst wieder nach Ablauf von 2 Minuten ergänzen, unabhängig davon ob es Gegentore gibt.
  • Der spielleitende Schiedsrichter kann von einem weiteren, außerhalb des Spielfeldes am Spielfeldrand postierten Schiedsrichter in der Entscheidungsfindung bei unübersichtlichen Spielsituationen (z. B. Vergehen hinter seinem Rücken) aktiv unterstützt werden.
  • Die Veranstalter in Form der Turnierleitung behalten sich vor, Spiel- und Turnierbetrieb zu unterbrechen oder anzuhalten, sofern es hierzu Anlass gibt oder sich abzeichnet, der dem FairPlay-Gedanken der Veranstaltung widerspricht (u.a. Verhalten auf und neben dem Spielfeld sowie dem Tribünenbereich).
  • Neben den allgemeinen Regelungen zum Torhüterspiel in den Hallenrichtlinien des bfv gibt es nachfolgende Erweiterungen. Der Torhüter darf den Strafraum nach vorne nur zur Abwehr eines gegnerischen Angriffes verlassen. Zudem darf der Strafraum jederzeit auch seitlich bis auf Höhe der Strafraummarkierung verlassen werden.
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