Morgenmasters

Fußball Hallen-Turniere in Lampertheim, Ketsch und Rheinau – aber ohne Gesamtwertung / Wiederbelebung in der Saison 2020/21 eine Option

Masters-Serie legt in diesem Winter eine Pause ein

Archivartikel

Mannheim.Hinter den Kulissen wurde bis zuletzt alles versucht, doch bevor etwas Halbherziges entstand, zogen die Organisatoren die Reißleine. Nach 25 Jahren Hallen-Masters, das zuletzt lange Jahre unter dem Namen MorgenMasters über die Bühne ging und von dieser Zeitung mitausgerichtet wurde, pausiert die größte Hallenfußball-Turnierserie der Region in diesem Winter.

„Das ist uns nicht leichtgefallen und wir haben immer wieder neue Optionen überdacht und Überlegungen angestellt, wie wir das Masters noch retten können. Aber am Ende mussten wir uns eingestehen, dass eine neue Auflage, die auch unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden würde, nicht realisierbar ist“, fasst Erwin Prudlik, Präsident des SC RW Rheinau und zuletzt Masters-Cheforganisator, die jüngste Entwicklung zusammen. Trotz rückläufiger Entwicklung auf der Sponsorenseite und dem bereits langfristig angekündigten Rückzug dieser Zeitung als Mitausrichter wollten die Veranstalter-Vereine Rheinau, TV Lampertheim, Spvgg 06 Ketsch und Fortuna Heddesheim die Serie am Leben erhalten. Letztlich scheiterte das Vorhaben aber daran, die vielen ehrenamtlichen Helfer für jede Halle – geplant waren Qualifikationsturniere in Ketsch, Rheinau, Lampertheim und ein Finalturnier in Heddesheim – zusammenzubekommen. „Das schaffen nicht alle Vereine“, räumt Heddesheims Vorstand Michael Nägle ein.

So werden nun wie gehabt Turniere in Lampertheim und Ketsch gespielt, auch beim SC RW Rheinau wird über ein AH- und Aktiven-Turnier nachgedacht. Als Serie werden diese Wettbewerbe in diesem Winter nun aber nicht zusammengefasst.

„Für dieses Jahr mussten wir diese Entscheidung treffen. Vielleicht gibt es nach der diesjährigen Pause im Winter 20/21 aber eine Wiederaufnahme – dann allerdings mit ganz neuem Konzept“, lässt Nägle ein Hintertürchen offen. Offenbar wird darüber nachgedacht, auch den TSV Amicitia Viernheim mit der Waldsporthalle wieder mit ins Boot zu holen. Dort würde sich als erster Austragungsort der Hallenmasters-Finalturniere dann sogar ein Kreis schließen. th