Morgenmasters

LSV Ladenburg Römerstädter haben Ruf als Favoritenschreck

Spaß steht an erster Stelle

Archivartikel

Ladenburg.Die LSV 64 Ladenburg war im Vorjahr die Überraschungsmannschaft des MorgenMasters. Mit herzerfrischendem und unbekümmertem Offensivfußball stürmte der damalige B-Ligist in das Finalturnier und brachte dort sogar dem SV Waldhof Mannheim (3:2) die einzige Turnierniederlage bei.

„Wir haben damals viel Selbstvertrauen für die Rückrunde getankt. Das möchten wir in diesem Jahr gerne wiederholen“, wünscht sich LSV-Trainer Battal Külcü die Rückkehr in die Rolle des Favoritenschrecks. „Wir wollen uns nach außen hin gut verkaufen. Dennoch steht der Spaßfaktor im Vordergrund, denn in der Liga ist der Druck schon groß genug.“

Auf dem Feld führen die Römerstädter das Klassement der Kreisklasse A 2 an, unterschätzen dürfte die LSV in diesem Jahr wohl keiner mehr. Doch genau dies war das große Plus der LSV in der Vorjahresauflage, über das nicht nur der SV Waldhof stolperte, sondern auch zwei Verbandsligisten. Fortuna Heddesheim (2:0) und TSV Amicitia Viernheim (3:2 n. N.) quittierten Niederlagen gegen die Ladenburger.

Drei kommen, zwei gehen

Das Gesicht des A-Ligisten wird sich im Vergleich zur Vorrunde etwas verändern. Gleich drei Neuzugänge hat Külcü an Land gezogen und sieht sich gut gerüstet, um die Rückrunde zu bestreiten. Emre Gülmez kommt vom Kreisligisten Turanspor, Ugur Yasar aus der A-Klasse vom SSV Vogelstang, und Hüseyin Kagitli spielte zuletzt in Darmstadt. Nicht mehr dabei sind Furkan Konur, (nach Wiesloch) sowie Omar Zaoui, der aus beruflichen Gründen aufhört.

Bevor der Ball nun wieder rollt und die Ladenburger ihre Aufwartung beim Ketscher Auftaktturnier machen, hat Külcü nach einem intensiven Jahr erst einmal die Füße hochgelegt. „Es war extrem hart. Ich hatte keine Pausen und habe meinen Urlaub einzig dafür verwendet, in Schöneck die B-Lizenz zu machen“, berichtet der 37-jährige frühere Mittelfeld-Akteur der Ladenburger, dass er die fußballlose Zeit sehr genossen hat. Doch wer den Coach kennt, weiß, dass er mit dem ersten Anpfiff wieder bei 100 Prozent ist.

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