Morgenmasters

Historie In 24 Jahren ging der Titel zehn Mal an den Regionalligisten / Zum Jubiläum ist der dritte SVW-Sieg in Folge möglich

Waldhof fehlt nur noch der Hattrick

Archivartikel

MANNHEIM.Das MorgenMasters feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Ganz eng mit dieser Erfolgsgeschichte ist der SV Waldhof als erfolgreichstes Team des Turniers verbunden. Aus den bisher 24 Auflagen gingen die Blau-Schwarzen nicht weniger als zehn Mal als Sieger hervor. Zuletzt gewannen die Waldhöfer im Januar 2018 das Endspiel des Final-Turniers mit 2:0 gegen den Verbandsligisten Fortuna Heddesheim. Ein Jahr zuvor hatte sich das Team des Traditionsclubs mit 4:1 im Endspiel gegen den FC Türkspor durchgesetzt. Doch ein Superlativ fehlt dem Regionalligisten noch in seiner Titelsammlung: der Hattrick bei der größten Hallenfußball-Serie der Region.

Auch der erste Eintrag in die lange Ehrentafel des Wettbewerbs ging an einen anderen Club, als das MorgenMasters 1995 aus der Taufe gehoben wurde. Der SV 98/07 Seckenheim, die LSV Ladenburg und der TSV Viernheim, der zu dieser Zeit noch nicht mit der SpVgg Amicitia fusioniert hatte, gehörten zu den Gründerclubs der Serie. Als das Turnier 1995 zum ersten Mal ausgetragen wurde, spielten die Akteure in der Viernheimer Waldsporthalle – damals noch auf ganz normalem Hallenboden. Und bei der Premiere des Turniers holte sich der FC Dossenheim den Siegerpokal. Schon ein Jahr später trugen sich dann aber die Amateure des SV Waldhof erstmals in die Siegerliste ein.

Altrip mit einsamem Rekord

Eine besondere Duftmarke setzte der TuS Altrip im Jahr 2003: Als erste Mannschaft gewannen die Pfälzer drei der fünf Quali-Turniere, das Finale entschied dann allerdings Wormatia Worms für sich. Das erste Endturnier des MorgenMasters in der GBG Halle brachte 2006 mit dem Sieger Arminia Ludwigshafen ein weiteres Novum: Erstmals siegte ein Pfälzer Club auf der anderen Rheinseite. Die Arminia blieb bis heute ein gern gesehener Gast beim Masters. Bei der 14. Auflage im Jahr 2008 blieb dann Olympia Lampertheim in der kompletten Serie ungeschlagen und nahm den Pokal erstmals mit ins südhessische Ried.

In den folgenden beiden Jahren dominierte wieder der SV Waldhof. 2009 standen sowohl die Regionalliga- als auch die Landesliga-Mannschaft des Traditionsvereins im Endspiel. Dieses Finale wurde zum ersten Mal auf Kunstrasen ausgetragen. 2010 wiederholten die Waldhöfer ihren Triumph mit einem 3:2 über den VfR Mannheim, der sich 2011 zum zweiten Mal den „Pott“ holte.

2012 schlug das „Imperium“ aber wieder zurück: In der Neuauflage des Finales von 2009 besiegte die Erste des SV Waldhof die eigene Landesliga-Truppe mit 3:2. 2013 siegten die Blau-Schwarzen in einem der spannendsten Finalspiele gegen Arminia Ludwigshafen mit 3:2 nach Verlängerung. 2014 verhinderte wieder der VfR den ersten Titel-Hattrick der Waldhöfer. Die Siegertrophäe ging 2015 dann erneut nach Südhessen: Verbandsligist TSV Amicitia Viernheim holte sich mit einem 8:6 nach Neunmeterschießen gegen den SV Waldhof den Pokal. 2016 siegte Fortuna Heddesheim. Dreimal in Folge hat also noch kein Team das MorgenMasters gewonnen. Das Jubiläum wäre der passende Anlass für den SV Waldhof.

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