Multimedia

Notebook Marken-SD-Karte als praktischer Speicherplatz

Erweiterung der Festplatte

Archivartikel

Hannover.Knapper Speicher im Notebook kann richtig nerven. Gerade bei kleinen Modellen lässt sich fest verlöteter Speicher häufig nicht erweitern. Hat der Computer einen Steckplatz für SD-Speicherkarten, können die kleinen Chips ein einfacher und günstiger Weg zu mehr Speicher sein. Darauf können Nutzer Fotos, Videos oder Office-Dokumente leicht ablegen und haben sie dann immer mobil dabei, ohne dass sie eine zusätzliche USB-Festplatte mitschleppen müssen.

Von günstigen Speicherkarten sollten sie aber die Finger lassen. Christof Windeck vom Fachmagazin „c’t“ rät zu Markenware mit ausreichender Schreibgeschwindigkeit. 30 Megabyte pro Sekunde sollten die Karten mindestens schaffen – ansonsten drohen beim Arbeiten mit größeren Datenmengen lange Wartezeiten. Von Karten ohne Geschwindigkeitsangaben sollten Käufer die Finger lassen. Genaue Erklärungen zu Speicherkarten, Verwendungszwecken und Geschwindigkeiten gibt es auf der Website der SD-Association (www.sdcard.org/consumers). Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten eines guten externen USB-SSD-Speichers erreichen Kunden mit SD-Karten aber nicht.

Christof Windeck rät außerdem, neu gekaufte Karten zunächst zu prüfen, bevor Käufer ihnen wichtige Daten anvertrauen. Billigprodukte und Fälschungen sind gerade im Onlinehandel leider nicht selten. Die „c’t“ bietet dafür etwa das kostenlose Programm „H2TestW“ an. Es schreibt eine Karte komplett voll und prüft, ob sich alle Daten wieder abrufen lassen. Auch wichtig: Selbst wenn die Daten auf dem Speicherchip abgelegt sind, sollten Nutzer weiterhin externe Datensicherungen anlegen – über Online-Speicher, Netzwerkfestplatten, externe USB-Festplatten oder -SSDs. Grund dafür ist nicht nur die im Vergleich zu Festplatten begrenztere Haltbarkeit der kleinen Speicherchips, sagt Windeck. Sondern auch die Tatsache, dass sie leicht verloren gehen. tmn