MVV

Energie Stromtarife des Versorgers bleiben stabil

MVV erhöht Gaspreis im neuen Jahr

Archivartikel

Mannheim.Zahlreiche Kunden der Energiekonzerne MVV und EnBW müssen sich zum Jahreswechsel auf Änderungen bei den Energiepreisen einstellen. Gas wird teurer, Strom wird teilweise günstiger, wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten. Der Strompreis der MVV bleibt allerdings erst einmal gleich. Die von der Bundesregierung im Rahmen ihres Corona-Konjunkturprogramms beschlossene Deckelung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ermögliche der MVV, die Strompreise stabil zu halten, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. „Ohne die Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt wäre die EEG-Umlage um gut 3 Cent netto pro Kilowattstunde (kWh) gestiegen.“

Eine Preissteigerung um rund 0,23 Cent (brutto) pro Kilowattstunde und damit um 2,6 Prozent gibt es beim Erdgas. Hier schlage die Einführung der neuen CO2-Kosten zu Buche, die als Teil des Klimaschutzpakets beschlossen wurden. Der Verbrauchspreis beläuft sich dann netto auf 5,71 Cent pro kWh, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Inklusive der Mehrwertsteuer sind es 6,79 Cent pro kWh. Kunden, die von der Preisanpassung betroffen sind, erhalten in den nächsten Tagen ein Schreiben. Für die MVV-Biogaskunden bleiben die Preise unverändert.

EnBW-Wärmestrom wird günstiger

Bei der EnBW sieht es etwas anders aus. Zwar wird auch das Gas teurer, Wärmestrom können Kunden aber günstiger beziehen. Eine Kilowattstunde Gas kostet von Januar an 6,52 Cent. Das sind 0,24 Cent mehr als aktuell. Einschließlich eines um 50 Cent höheren Grundpreises ergeben sich für einen Musterhaushalt 4,50 Euro Mehrkosten im Monat (+3,9 Prozent). Beim Wärmestrom führen nach EnBW-Angaben steigende Netzentgelte, sinkende Umlagen und Veränderungen bei den Beschaffungskosten zu geringeren Verbraucherpreise. 

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