MVV

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Starkes erstes Halbjahr für MVV

Mannheim.Dank der erfolgreichen Inbetriebnahme des neuen Kieler Gasheizkraftwerks und einer höheren Verfügbarkeit von Anlagen im Umweltbereich hat das Mannheimer Energieunternehmen MVV im ersten Halbjahr (1. Oktober 2019 bis 31. März 2020) ein positives Ergebnis erzielt.

Das operative Ergebnis lag mit 193 Millionen Euro 20 Prozent über dem Vorjahr, und auch der Umsatz erhöhte sich um ein Prozent auf etwas mehr als 2,0 Milliarden Euro. Damit konnten Belastungen durch den sehr milden Winter mit einem entsprechend geringeren Wärme- und Gasabsatz sowie Anlaufkosten bei der Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen mehr als wettgemacht werden, teilte der Vorstandsvorsitzende Georg Müller bei der Vorstellung der Ergebnisse am Mittwoch mit.

"Unsere Strategie stimmt", sagte er. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres habe es demnach noch so gut wie keine Corona-Effekte gegeben. Müller rechnet aber damit, dass die Pandemie im weiteren Jahresverlauf auch in der Energiewirtschaft ihre Spuren hinterlassen werde. Die Umsatzprognose der MVV wurde deshalb geringfügig zurückgenommen. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatte die MVV noch mit einem leichten Anstieg gerechnet.

Wie stark sich die Krise am Ende tatsächlich auswirkt, hänge unter anderem von Dauer und Umfang der Einschränkungen und dem Tempo der wirtschaftlichen Erholung ab.