Nationaltheater

Videoinstallation Mats Staubs Arbeit übers Erwachsenwerden

Geschichte gespiegelt

Es sind anrührende, humorvolle, bewegende Geschichten, welche die Porträtierten mit dem Schweizer Mats Staub geteilt haben, dessen Videoinstallation „21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden“ Schauspielintendant Christian Holtzhauer im Beisein des Künstlers im Nationaltheater eröffnet hat. Wie im Fall von Herrn Eerland, der von einer Verlobungsreise in das von Studentenunruhen aufgewühlte Paris des Jahres 1968 erzählt, spiegelt sich Weltgeschichte in persönlichen Erinnerungen. Für sein Langzeitprojekt befragt Staub Protagonisten – darunter nun auch Mannheimer Bürger – über das Jahr, als sie 21 und dazu, wie sie erwachsen wurden. Später spielt er ihnen die Tonaufnahmen vor und filmt ihre Reaktionen. Die sehens- und hörenswerte Installation ist bis zum 28. Oktober im Unteren Foyer des Nationaltheaters zu Gast. mav