Nationaltheater

Nationaltheater Diskussion zur Generalsanierung

Ist der „Guckkasten“zeitgemäß?

Welche Fragen, Wünsche, Ideen, Visionen würden Künstler formulieren, wenn sie an der Planung der Generalsanierung des Nationaltheaters beteiligt wären? Wie steht es um die Arbeitsbedingungen? Ist der gute, alte Guckkasten das Maß aller Dinge? Oder doch eher das Weinberg-Modell, also ein rundum von Zuschauergalerien gesäumter Saal? Klingen Mozart, Verdi oder Wagner besser, wenn das Orchester in einem Graben und die Stimmen auf der Bühne agieren? Antworten darauf soll der Diskussionsabend „Schuhschachtel, Weinberg, Open Box – welche Räume braucht das Theater?“ am Donnerstag, 24. Oktober, um 20 Uhr im Theatercafé geben.

Dazu lädt in ihrer Reihe „Opernwelt-Dialoge“ die Fachzeitschrift „Opernwelt“ ein. Es diskutieren die Regisseurin und Bühnenbildnerin Anna Viebrock, der Dirigent Peter Rundel, der Akustiker Karlheinz Müller, Mannheims Opernintendant Albrecht Puhlmann sowie Komponist und Dramaturg Jan Dvorak. Albrecht Thiemann, Chefredakteur der Zeitschrift „Opernwelt“, moderiert die Podiumsdiskussion. Im Anschluss sind die Besucher zu einem Empfang bei einem Glas Wein eingeladen. Der Eintritt ist frei, aber Einlasskarten sind erforderlich, die es an der Theaterkasse (Tel. 0621/16 80-150) gibt.

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