Nationaltheater

Rival Sons: "Feral Roots"

Mit schroffen Stakkato-Riffs, stampfendem Schlagzeug und testosteronerfülltem Brüll-Gesang geht’s los: „Do Your Worst“ eröffnet stilvoll das neue Werk der Rival Sons. Das US-Quartett beschwört auch auf seinem fünftem Werk das Erbe des klassischen, bluesgetränkten Hardrock. Wem Led Zeppelin, Soundgarden oder die Black Crowes gefallen, kommt hier auf seine Kosten. Scott Holiday lässt seine Gitarre kreischen wie Jimmy Page in seinen besten Zeiten, ab und zu entlockt er ihr auch sphärische Slide-Effekte. Mit akustischem Geschrammel gibt’s auch mal Ausflüge aufs Land. Und Jay Buchanans Gesang erinnert frappierend Chris Cornell. Die Tradition lebt weiter. Auch wenn’s nicht hochoriginell ist: gut so!

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)