Neckarau

Almenhof Gartenprojekt für alle Naturfreunde

Blumenpflegemitten in der Stadt

Archivartikel

„Lukas-Garten – ein Gardening-Projekt für Jung und Alt sowie alle, die Freude an der Natur im Stadtraum haben, auch ohne Vorkenntnisse“: Unter diesem Motto lädt die Lukasgemeinde ab sofort rund um das Gotteshaus in der Rottfeldstraße 16-18 ein. Die „Lukasgärtner“ treffen sich bis Oktober jeden ersten Samstag von 10 bis 14 Uhr zum Gärtnern und ab sofort jeden Mittwoch um 18 Uhr zum gemeinsamen Austausch, Trinken der Feierabendbrause und vielem mehr.

Entstanden aus einer spontanen Idee von Claudia Welker und Angelika Hornig und umgesetzt mit Mitgliedern aus der Gemeinde, entstand an der Lukaskirche ein Gemeinschaftsgarten. Aus den verwilderten Grünflächen rund um das Gotteshaus wurde in gemeinsaer Arbeit ein Nutz- und Ziergarten.

An die 15 Gemeindeglieder aus allen Kreisen – von den Kleinsten aus dem Kindergottesdienst, über die Jugendlichen aus dem Kreis der Teamer und des Lukastreffs, bis hin zu den Mitgliedern des Dienstagskreises, den Ältesten und den Besuchern des Gottesdienstes – trafen sich, um das Projekt zu planen. Sie bepflanzten den Garten, hegten und bewässerten ihn. Trotz des unglaublich heißen Sommers 2018 gab es eine fulminante Ernte und viele berührende Begegnungen am Zaun.

Bauernregeln beachten

Die Erfahrung von Angelika Hornig, die in Mannheim und Ludwigshafen bereits ähnliche Projekte mit begleitet hat, ließ den Garten erst möglich werden. Ihre Tipps und Ideen aus ihren Erfahrungen mit der Umsetzung der „Neckargärtchen“ oder beim „Hack MuseumsgARTen“ gaben Impulse für die Umsetzung. Aber auch die „Weisheit der Vielen“, und somit eines jeden, der Teil der Gruppe ist, ist und war ein wertvoller Beitrag für das Gelingen des LukasGartens. „Wie man anhand des Erfolgs des Gartens sehen kann“, so die Organisatoren. Oberstes Ziel beim LukasGardening soll nicht der Ertrag sein, sondern das gemeinsame Bewirtschaften. Dabei steht Nachhaltigkeit an oberster Stelle, von der Erde, über das soziale Miteinander, dem Befolgen der Bauernregeln und nachhaltiger Mischkultur. Auch Regenwasser soll aufgefangen und genutzt werden. Mittlerweile gibt es sogar eine gemütliche Sitzecke die dafür sorgen soll, dass man entspannt das Tageswerk genießen kann. Zurzeit wird ein Insektenhotel gebaut. „Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen, alle Ideen sind willkommen. Einfach vorbeikommen und uns ansprechen“, versichern die Organisatoren. mai