Neckarau

Rheinau Frühstück der Frauengemeinschaft (Kfd) Deutschland / Erlös für Sozialfond

Büfett und afrikanische Lieder

Archivartikel

Die Katholische Freuengemeinschaft Deutschland (Kfd) von St. Konrad hat alle Gemeindemitglieder der Seelsorgeeinheit zu einem Frühstück in St. Konrad Im Wirbel 58 eingeladen.

Über 50 Frauen sind dieser Einladung gefolgt und genossen die bunt geschmückten Tische und die Köstlichkeiten vom Frühstücks-Büfett, „das keine Wünsche offenließ“, wie Christiane Mittmesser, die Kfd-Vorsitzende von St. Konrad betonte.

Zu Beginn bekam jede Frau von den vier mithelfenden Männern einen Begrüßungssekt gereicht.

Christiane Mittmesser eröffnete das Frühstück mit einem Impuls und führte kurz in die Ziele und die Arbeit der Kfd ein. Die katholische Organisation ist der größte Frauenverband Deutschlands und setzt sich kirchlich und politisch für die Rechte und Bedürfnisse der Frauen ein. So soll auch ein Teil des Erlöses an den Sozialfonds der Kfd „Frauen in Not (FIN)“ gehen.

Lieder und Texte, die auch nachdenklich stimmten: Mit der märchenhaften Geschichte „Die Steinsuppe“ begann der musikalische Teil des Vormittags. Gabriela Rudolph und ihre Tochter Santina Rudolph zeigten in ihren Beiträgen, dass Frauen öfter mal ein „Dennoch“ wagen sollten.

Gegen Vorurteile

Ein „Dennoch“ gegen das Vorurteil, dass Frauen keine Chefs sein können, nur attraktiv sind, wenn sie jung und sexy bleiben. Und ein „Dennoch“ gegen die Meinung, dass sich Frauen in der Kirche nur für das Ehrenamt gut eignen. „Dabei ist ein Dennoch wie Salz, das würzt und belebt und zum Nachdenken anregt“, sagte Gabriela Rudolph..

Das Lied „Paradiesisch“ erzählte davon, wie Gott Mann und Frau als gleiche Partner geschaffen hat – und warum das schief ging. „Die kleinen Unterschiede“ zwischen Mann und Frau lösten bei den Zuhörerinnen Heiterkeit und ein Kopfnicken aus.

Am Schluss erklangen zum „Lebenslied“ auch Trommelklänge, und die Frauen stimmten in den afrikanischen Gesang mit ein.

„Ein gelungenes Frauenfrühstück für Körper, Geist und Seele ging zu Ende. Wer nicht dabei war, hat etwas Schönes verpasst“, so Mittmesser.

Die St.-Konrad-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche in der zur Rheinau gehörenden Siedlung Casterfeld. Sie wurde zwischen 1962 und 1964 nach den Plänen von Heinz Heß errichtet. mai