Neckarau

Almenhof CDU-Familienfest am 48er-Platz mit buntem Begleitprogramm / Zustand der Niederfeldstraße im Gespräch

Gemütliches Treffen und zündende Themen

Ein buntes Rahmenprogramm, Deftiges vom Grill und jede Menge Gesprächsstoff: Seit rund 40 Jahren feiert die CDU auf dem Almenhof ihr 48er Fest auf dem gleichnamigen Platz in der Stadtteilmitte. „Es ist vermutlich die 38. oder 39. Ausgabe der Veranstaltung“, war sich der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Claudius Kranz nicht ganz sicher. Auch mit Hilfe des Getränkemanns, der immerhin seit der zweiten Festivität das Familienfest mit Wasser oder Apfelsaftschorle ausstattet, konnte der Ursprung der Veranstaltung nicht exakt datiert werden.

Selbstgemachte Salate

„Seit 25 Jahre stehe ich bei diesem Termin am Grill“, meinte Kranz. 100 Steaks und 100 Würste gingen an diesem Nachmittag weg, rechnete der Fraktionsvorsitzende vor. Selbstgemachte Kartoffel-, Kraut- und Karottensalate rundeten das Speiseangebot ab. „Viele Besucher nehmen traditionell auch was mit nach Hause“, so Kranz. Mit Egon Jüttner und Thomas Hornung konnten die Gastgeber zwei weitere CDU-Stadträte begrüßen. Ebenso ließ sich Altstadträtin Gertrud Lang die Gelegenheit nicht entgehen, beim Familienfest vorbeizuschauen. „Das ist meine Partei und mein Ortsverband“, erklärte die 88-Jährige. „Darüber hinaus unterstützen uns auch viele Helfer aus dem Ortsverband“, versicherte CDU-Bezirksbeirätin Brigitte Müller-Steim: „Wie jedes Mal gibt es natürlich auch in diesem Jahr wieder ein buntes Begleitprogramm.“ Im weiteren Verlauf der Festivität durften sich die jüngsten Besucher noch auf den Auftritt eines Kasperletheaters freuen. Statt Ponyreiten, wie vor Jahren noch üblich, konnten sich mutige Besucher beim Segwayfahren an einem Geschicklichkeitsparcours versuchen. Ein Kinderschminkstand für die Kleinsten durfte hier nicht fehlen.

Das Famlienfest gehöre fest in den Veranstaltungskalender auf dem Almenhof, bekräftigte Kranz. Viele Besucher berichteten hier, was sie die vergangenen zwölf Monate bewegt hätte. Politische Diskussionen gehörten dazu, betonte Kranz. Dass in der Feldbergstraße kein Bus fahre, sei für viele ältere Leute ein Problem. „Die Strecke mit dem Einkauf von der Straßenbahnstation nach Hause zu bewältigen, ist nicht möglich“, sagte Brigitte Müller-Steim. Immer wieder Thema sei zudem die Parkplatzsituation. Vor allem in den kleinen Seitenstraßen werde es vor lauter abgestellter Pkw so manches Mal eng für die Müllabfuhr, berichtete Müller-Steim.

Autofahrer beklagen sich

Beschwerden, so Kranz, hätten den Ortsverband auch über den Zustand der Niederfeldstraße erreicht. „Es ist eben eine Rumpelstraße“, weiß Kranz: „Viele Autofahrer nehmen lieber die Ausweichmöglichkeit über die Rottfeldstraße.“ Dass die Besucher kein Blatt vor den Mund nähmen, zeuge von einer großen Vertrauensbasis: „Das braucht die Politik auch. Wir wollen schließlich etwas bewegen.“