Neckarau

Neckarau Beim Rindfleischessen stellen die „Pilwe“ Garden und Solisten vor / Hüpfende Mariechen und tanzende „Muddis“

Kleine „Stoppelhopser“ erobern Publikumsherzen im Sturm

Die „Pilwe“-Familie wird immer größer. Das ist eindeutig an den Garden zu sehen, die zahlenmäßig stetig im Aufwind sind. Das verkündete Gardeminister Holger Fischer beim Rindfleischessen im Casino des Großkraftwerks. Rund 1300 Trainingsstunden – alle von ehrenamtlichen Betreuern geleitet – liegen hinter den Garden und Tanzmariechen, ehe sie das Ergebnis auf Mannheims „heißester Bühne“ vorführen konnten. Gekonnt moderiert von dem Neckarauer Dreigestirn Rolf Braun, Matthias Böckel und Holger Fischer zeigten die jungen und etwas älteren Tänzer ihr ganzes Können.

Mariechen schlägt gewagte Salti

Das begann mit den „Stoppelhopsern“, die mit 13 Tänzern die Bühne stürmten. Gerade den Jüngsten war die Freude ins Gesicht geschrieben, mit der sie zur Musik tanzten. Die jüngste Tänzerin ist gerade mal zwei Jahre alt. Klar, dass diese Truppe den Beifall des Publikums sicher hatte.

Schlag auf Schal ging es weiter. Junioren-Tanzmariechen Anna Lena Dürr zeigte einmal mehr, dass sie bereits zu den ganz Großen der „Pilwe“, gehört. Mit Überschlägen und Salti gespickt, zeigte sie eine Schau, die mit Schwierigkeiten nur so gespickt war. Die Jugendgarde zeigte mit ihrem Marsch wiederum akkurates, genau aufeinander abgestimmtes Tanzen.

Im zarten Alter von vier Jahren eroberte Tanzmariechen Elaine Metzger die Herzen der Besucher, ehe diese sich an Rindfleisch mit Meerrettich erfreuen durften. Alleinunterhalter Franz Lämmlin sorgte dafür, dass das Essen mit aktuellen Hits musikalisch untermalt und nicht trocken geschluckt werden musste.

Der Marsch der Funkengarde und Jugendtanzmariechen Angelina Knarr sorgten dafür, dass neuer Schwung unter die Zuschauer kam. Nach dem Marsch der Juniorengarde wurden Anna Lena Dürr für elf Jahre bei den „Pilwe“ mit dem Goldenen Vlies und Christina Müller mit der Bronzenadel geehrt. Die „Pilwemuddis“ zeigten mit ihrem musikalischen Ausflug bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, dass sie viel Spaß am Tanzen hatten.

Funkenmariechen Jasmin Curona sorgte dafür, dass es ganz heiß wurde auf der Bühne. Atemberaubende Überschläge und Akrobatik auf höchstem Niveau zeigten die Klasse der Solotänzerin.

Narren sparen nicht mit Beifall

Der Musikzug der „Pilwe“ überraschte mit einer Neuausrichtung in der Musik. „Das scheint der richtige Weg zu sein. Jedenfalls ist das ein Klangkörper, der sich sehen lassen kann “, unterstrich Fischer die Leistung der Musiker. Als Cheerleader fegten die Junioren über die Bühne, ehe die Funkengarde als „Pilwe-Airline“ mit „Über den Wolken“ in die Lüfte entschwanden.

„Das hohe närrische Haus“, wie es Braun bezeichnete, sparte bei diesen abwechslungsreichen und temperamentvollen Bühnenauftritten nicht mit Beifall. has