Neckarau

Süd/Neckarau Familie musiziert in Corona-Zeiten

Klingendes Engagement

Das gemeinsame Musizieren hat in der Neckarauer Familie Rebmann-Landwehr seit vielen Jahren schon Tradition. Zu Familienfesten, einfach auf der Straße oder auf Weihnachtsmärkten – immer wieder treten die Rebmanns als Bläserensemble in der Besetzung Cornelius (21, Trompete), Rebekka (23, Altsaxofon), Lydia (19, Posaune) mit Papa Markus (54, Tenorsaxofon) auf. Jetzt, in schweren Zeiten wie diesen, haben sie ihre Liebe zur Musik und ihr Können genutzt, um anderen Menschen auf diese wohlklingende Weise eine Freude zu machen.

Konzerte am Fenster

Der Initiative des Deutschen Chorverbandes, Ende März Nachbarn mit Beethovens „Ode an die Freude“ zu überraschen, stieß in der Familie auf Begeisterung. Daraus entwickelten die Rebmanns dann Fensterkonzerte in der hinteren Rheingoldstraße. Gut und gerne acht Wochen lang gab es immer sonntags um 18 Uhr kleine Konzerte mit vier, fünf Stücken, die von den Zuhörern begeistert gefeiert wurden. Auch zu Ostern und zum Muttertag spielte das Trio im Hof des Altenpflegeheims Wichernhaus in Neckarau – für die eigene Oma und für die anderen Bewohner. Ende Mai trat das engagierte Bläserensemble dann im Garten des Behindertenwohnheims der Johannes-Diakonie in Käfertal auf, vermittelt hatte dieses kleine Konzert die Neckarauer Bezirksbeirätin Brigitte Müller-Steim. An Pfingsten gestaltete die musikalische Familie schließlich den Freiluft-Gottesdienst des Diakonissenkrankenhauses mit Pfarrer Jürgen Weber mit. Und auch da – wie überall – kam ihr wohlklingendes Engagement für andere Menschen sehr gut an.