Neckarau

Almenhof Stadt fördert das Projekt „Kiga Maria-Hilf“

SPD begrüßt Ausbau von Krippen

Der Gemeinderat entscheidet in seiner Sitzung am 12. März über das Bauprojekt „Kindergarten Maria Hilf“ der katholischen Kirchengemeinde Mannheim-Südwest. Die Stadt will das Vorhaben in der Karl-Blind-Straße 5 auf dem Almenhof mit einem Betrag von 3,5 Millionen Euro fördern. „Die Vorberatung dazu findet morgen, am Donnerstag, 7. Februar, im Jugendhilfeausschuss statt“, so SPD-Bezirksbeirat Bernhard Boll. Er und der SPD-Ortsverein Neckarau-Almenhof-Niederfeld begrüßen den Ausbau des Krippenangebots um weitere 20 Plätze. Das Bauvorhaben diene dem Erhalt der fünf bestehenden Kigagruppen. Sie setzen sich mit 100 Plätzen aus den Einrichtungen Maria-Hilf in Almenhof mit drei Gruppen und St. Josef auf dem Lindenhof mit zwei Gruppen zusammen. Hinzu kommt der Ausbau um zwei Krippengruppen mit 20 Plätzen sowie deren Umwandlung in Ganztagesplätze.

Die älteren Kinderbetreuungsangebote der beiden Kirchengemeinden sollen ein Domizil unter einem Dach bekommen. Ihre Sanierung, die beabsichtigte Erweiterung und der Weiterbetrieb von zwei Einrichtungen sei, so Boll, für den Träger wirtschaftlich nicht leistbar. Deswegen errichtet die Kirche am Standort Maria-Hilf einen Ersatzbau, um die Zusammenführung und Erweiterung des Angebots zu ermöglichen.

Keine Containerlösung nötig

„Als sehr positiv“ bewertet Boll, der mit seiner Familie im Almenhof wohnt, dass bis zur Fertigstellung des Ersatzbaus weder auf dem Almenhof noch auf dem Lindenhof Betreuungsplätze wegfallen werden: „Die Einrichtung am Standort St. Josef wird bis zur Fertigstellung des Ersatzbaus weiterbetrieben.“ Die derzeit in Maria-Hilf untergebrachten Gruppen werden für die Bauzeit in das Gemeindehaus der Kirchengemeinde umziehen. Eine Übergangslösung mit Containern sei nicht erforderlich. „Ich wünsche mir für die Kinder und ihre Familien, dass bald mit dem Neubau begonnen werden kann“, so Boll: „Der Anteil der unter Sechsjährigen ist hier im Vergleich zum Gesamtstadtgebiet überproportional gestiegen. Deswegen müssen für die Kinder in Neckarau, Almenhof und im Niederfeld zusätzliche bedarfsgerechte, gut qualifizierte Krippen- und Kigaplätze zur Verfügung gestellt werden.“ mai