Neckarstadt-West

Mitte/Neckarstadt-West Neues Bundesprogramm

Bürgerhaus bewirbt sich

Archivartikel

Unter dem Titel „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ startet ab Januar ein neues Programm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Der Verein Bürgerhaus Neckarstadt wird sich dafür bewerben, wie die Stadt mitteilt. Zuvor gab es schon einmal ein solches vom Bundesbildungsministerium gefördertes Projekt in der Alphornstraße.

Vom Ausschuss beschlossen

Das neue Programm hat laut Rathaus eine Laufzeit bis 2028. Die Förderung besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 40 000 Euro jährlich sowie einer kommunalen Kofinanzierung in Höhe von 10 000 Euro pro Jahr. Die Stadt unterstützt den Antrag des Bürgerhauses Neckarstadt-West e.V. zur Fortsetzung des Mehrgenerationenhauses für die aktuelle Förderperiode. Dafür stellt die Stadt 10 000 Euro jährlich als Kofinanzierung zur Verfügung. Dies wurde im Gemeinderatsausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Soziales beschlossen.

„Mit der Zusicherung einer weiteren finanziellen Beteiligung unterstützt die Stadt Mannheim den Verein Bürgerhaus Neckarstadt-West als Bestandteil der kommunalen Planungen zum demografischen Wandel und zur Sozialraumentwicklung“, erklärt Sozial-Bürgermeister Michael Grötsch. Die generationenübergreifende Arbeit, die Teilhabe, das freiwillige Engagement und die Sozialraumorientierung gehören zu den Hauptaufgaben aller Mehrgenerationenhäuser.

In der Neckarstadt-West gab es bereits ein vom Bund gefördertes Projekt. In der Alphornstraße 2a betrieb der Paritätische Wohlfahrtsverband 26 Jahre ein solches Haus, das fünf Jahre lang als Modellprojekt gefördert wurde. 2018 übernahm die GBG nach Renovierungsarbeiten das Zentrum als Teil der Stadterneuerung und eröffnete das „Haus für Vielfalt und Engagement“. Schwerpunkte sind die Vereinbarkeit von Familien und Pflege, ein selbstbestimmtes Leben im Alter sowie die kinder- und jugendgerechte Gesellschaft.