Neckarstadt-West

Neckarstadt Besuch bei der Marie-Curie-Schule

CDU fordert gesunde Strukturen

Die Schulentwicklung in der Neckarstadt ist auch für die Strukturen im Stadtteil entscheidend. Mit dieser Sicht vor Augen haben der Fraktionsvorsitzende Claudius Kranz, Stadtrat Konrad Schlichter sowie die Bezirksbeiräte Karin Urbansky und Christian Stalf nun die Marie-Curie-Realschule in der Diesterwegstraße besucht. Der Schulleiter Hendrik Tzschaschel und die Lehrer Martin Schaal und Nils Munk erläuterten den Kommunalpolitikern die Arbeit der Schule im Stadtteil, wie die CDU in einer Pressemeldung mitteilt.

Eine besondere Rolle spiele dabei die von der Stadtverwaltung angestoßene stärkere Zusammenarbeit mit der Humboldt-Werkrealschule. „Die Marie-Curie-Realschule ist eine engagierte Bildungseinrichtung in der Neckarstadt-West. Wir gestalten unser Profil als Kulturschule, verbunden mit dem Ziel, zu einer größeren Chancengerechtigkeit beizutragen“, sagte Hendrik Tzschaschel zur Begrüßung.

Kooperation mit Humboldtschule

„Für uns ist wichtig zu erfahren, wie sich die Schulen die Zusammenarbeit vorstellen. Dabei ist wichtig, dass das später von der Stadt erarbeitete Konzept auch vor Ort angenommen wird“, sagte Kranz, Vorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion. „Ich plädiere für den Verbundgedanken. Die Kooperation zwischen Marie-Curie- und Humboldt-Werkrealschule sollte von unten nach oben und nicht umgekehrt erfolgen“, ergänzte Ratskollege Schlichter. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Kooperation zwischen beiden Schulen dort erfolgen soll, wo sie aus bildungspolitischen Gründen sinnvoll sei. „Finanz- und baupolitische Erwägungen dürfen dafür nicht entscheidend sein“, meinten Kranz und Schlichter.

Die Anwesenden seien sich indes einig, dass bei den Plänen für die Curie-Schule auch die anderen Schulen in der Neckarstadt und Umgebung berücksichtigt werden müssten. „Starke Schulen mit gesunden Strukturen sind wichtig für den Stadtteil. Sie funktionieren bei uns und helfen bei der Entwicklung des Stadtteils“, fand CDU-Bezirksbeiratssprecher Stalf. „Wir müssen aufpassen, dass die Schulentwicklung integriert erfolgt und die vorhandenen Strukturen nicht geschwächt werden“, so die Bezirksbeiräte Urbansky und Stalf. red