Neue Alben

Beck: „Hyperspace“

Es kann niemanden überraschen, dass Stil-Chamäleon Beck auf seiner 14. Studioplatte erneut einen radikalen Haken auf neues Terrain schlägt. Den Sound von „Hyperspace“ prägt vor allem Produzenten-Superstar Parrell Williams („Happy“) mit, neben amtierenden Kreativ-Mainstream-Fürsten und Grammy-Sammlern wie Greg Kurstin (Pink, Sia, Foo Fighters, Adele) oder Paul Epworth (Adele, Maximo Park). Spacig-psychedelisch klingt dabei nur das Intro „Hyperlife“, danach entwickelt Team Beck tatsächlich eine neuartige Form von kosmischem Synthie-Pop. Der ist oft so minimalistisch wie ambitionierte Fahrstuhlmusik, dann schlagen in „Saw Lightning“ plötzlich krachige Folk-Blues-Elemente ein wie der Blitz aus heiterem Himmel. Dank solcher Überraschungen ein angenehmer, entspannter Begleiter für den Spätherbst. jpk

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)