Neue Alben

Bon Iver: "i,i"

Justin Vernon bleibt ein Indie-Phänomen. Bei seinem jüngsten Open Air im Wiesbadener

Schlachthof spielte er erst die schwer zugänglichen Synthesizer-Songs seines vorletzten Album „22, a million“, um im zweiten Konzertteil mit Hits vom Schlage „Skinny Love“ doch noch 9000 Zuschauer glücklich zu machen. Der Vorgeschmack auf seine neue Platte „i, i“ ließ im Juli schon erahnen, dass der US-Songwriter seine Mitte gefunden hat. Passend zum nahenden Herbst hat Vernon meist grandiose 13 Songs aufgenommen, die alle seine Ausnahme-Qualitäten vereinen. Das wunderbare „Hey Ma“ müsste im Formatradio raufund runterlaufen, wenn das Formatradio denn Bon Iver spielen würde. „Marion“ erinnert an alte Akustik-Glanztaten. Insgesamt über jeden Zweifel erhaben. (Jagjaguwar/ argo) alex

Unsere Note: ★ ★ ★ ★ ★

 

(Megamäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)