Neue Alben

Helge Schneider: "Partypeople (beim Fleischer)"

Helge Schneider und die wilde 13 – das Beste an der 13. Platte des virtuosen Musikclowns aus Mühlheim ist, dass der 63-Jährige damit endlich wieder auf eine ausgedehnte Tournee geht (die leider am Rhein-Neckar-Raum vorbei tingelt). Ansonsten sind die 13 Nonsense-Songs und Sketche auf jeden Fall dafür gut, durch Sinnüberflutung gestresste Gehirne ordentlich durchzulüften. Die Prepper-Hymne „Wenn der Komet kommt“ hat sogar das Zeug zum Helge-Absurditätenklassiker, in „Saxophonoutlet“ spielt er so wunderbar brüchig, wie Marianne Faithfull singt, und „Politsong“ sagt sehr viel mit sehr wenig. Ansonsten wird es schwierig, vor allem die (zu) vielen gespielten Witze beim zweiten oder dritten Hördurchgang noch lustig zu finden. Das Geld ist in Konzertkarten wohl besser angelegt.

Unsere Note: ★ ★ ★

 

(Mittelmäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)