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Jonathan Wilson: „Dixie Blur“

Archivartikel

Father John Misty, Conor Oberst, Bonnie „Prince“ Billy – Jonathan Wilson hat für einige der feinsten Songwriter des Indie-Folk Platten und Songs produziert. Mit seiner siebten Soloplatte „Dixie Blur“ verschiebt der 45-jährige Kalifornier die Gewichtung seines bisher psychedelisch angehauchten eigenen Folk-Country-Sounds. Das klingt zunächst wahnsinnig entspannt, warm und wohltuend wie ein höher singender Bill Callahan; es gibt aber auch etwas opulentere Passagen wie zuletzt auf Bruce Sprengsteens Burt-Bacharach-Hommege „Western Stars“ („Korean Tea“). Aus diesen hochklassigen Klangoasen schreckt zumindest der europäische Hörer ziemlich unsanft auf, wenn Country- und Bluesgrass-Rhythmen oder Sounds plötzlich viel zu markant durch die Songs galoppieren. Gewöhnungsbedürftig.

Unsere Note: ★ ★ ★  (Mittelmäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia