Neue Alben

Keb'Mo': "Oklahoma"

Archivartikel

Mit Platten des vierfachen Grammy-Gewinners Kevin Roosevelt Moore konnte man noch nie etwas falsch machen. Als Keb’ Mo’ hat der Gitarrist und Sänger die Musik seiner Vorbilder aus dem Delta geschmackssicher zu einer Art Blues Light entwickelt, der radiotauglich Pop, Folk, Country und Rock integriert. Auch auf seinem 14. Album „Oklahoma“ sitzt jeder Ton an der richtigen Stelle, die Songs sind gediegen, mit klugen sozialkritischen Untertönen („Don’t Throw It Away“), die Gästeliste (unter anderem Roseanne Cash, Robert Randolph, Taj Mahal) ist erlesen. Wenn der 67-Jährige aus Nashville bei knackigen Nummern wie „Ridin’ On A Train“ aufs Gaspedal tritt, wirkt das sogar mitreißend. Ansonsten hat seine große Handwerkskunst das Problem, dass sie schon mal aufregender geklungen hat.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)