Neue Alben

Luke Combs: „What You See Is What You Get“

Country-Musik ist hierzulande schwer vermittelbar, wenn sie nicht gerade von Legenden wie Johnny Cash oder Willie Nelson kommt. Zur weiteren Ausnahme könnte Luke Combs werden: Denn der gewichtige 29-Jährige aus Charlotte singt so kernig und urwüchsig, wie er aussieht. Flankiert wird das im Opener „Beer Never Broke My Heart“ auf seinem zweiten Album „What You See Is What You Get“ von krachenden Gitarren. Dieser Energie und Durchschlagskraft verdankt Combs in den US-Charts zwei Nummer-eins-Alben und sieben Platin-Hits seit 2016. So lange er Gas gibt und sich an Trucker-und sonstigen Kerl-Themen abarbeitet, ist das wunderbar. Wenn er ins Balladenfach wechselt, wird es – hierzulande (oft) – schwer vermittelbar. jpk

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 SternenHirschhausen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)