Neue Alben

Mandoki Soulmates: "Living In The Gap"

Schon der Kreis der Seelenverwandten des einstigen Dschingis-Khan-Sängers liest sich wie ein Who is Who der internationalen Musikszene: Ian Anderson, Jack Bruce, Bobby Kimball (Toto), Till Brönner, Simon Philipps und so weiter. Die mittlerweile elfte Produktion ist ein Doppelalbum mit höchst unterschiedlicher Musik. Die erste Scheibe bietet eingängige Popsongs mit jeder Menge erfrischender solistischer Ausflüge echter Könner. Es macht Spaß, aufzuspüren, wer da singt und spielt. Die zweite Scheibe ist ein eher vertracktes Progrockwerk als Verneigung vor Béla Bartók, aber auch vor den verstorbenen Soulmates Jon Lord und Greg Lake, die Leslie Mandoki große Vorbilder waren. Es braucht Zeit, sich diesen Part zu erschließen.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)