Neue Alben

Mark Ronson: "Late Night Feeling"

Archivartikel

Nicht nur wegen seinem enormen Einfluss auf die Karriere von Amy Winehouse und sieben Grammys zählt der gebürtige Londoner Mark Ronson zu den erfolgreichsten Pop-Produzenten und -Komponisten. Das unterstreichen auch seine fünf eigenen, mit Gaststarsgespickten Platten seit 2003 – meistens. „Late Night Feelings“ startet zwar sehr beliebig mit dem von Lykke Li gesungenen Titelsong und „Find U Again (mit der extrem austauschbar klingenden US-Kubanerin Camila Cabello). Doch die exaltierte Stimme von Yebba hilft bei drei Songs, einige unverbrauchte Neo-Soul- Sounds zu kreieren. Miley Cyrus mindert bei „Nothing Breaks Like A Heart“ die Ohrwurmqualität kaum, dafür war von Alicia Keys’ Gastspiel („Truth“) mehr zu erwarten. (Columbia) jpk

Unsere Note: ★ ★ ★

 

(Mittelmäßig) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)