Neue Alben

Onejiru: "Higher Than High"

Archivartikel

Die Tracks auf Onejirus Album pulsieren wie der Blutkreislauf nach einem Langstreckenlauf: Voller Kraft, eindringlich und beständig. Mit gleichmäßiger Stärke vereinen sich in ihrer Musik Pop, Rock, Punk und Afro. „Es ist diese Mischung verschiedener Welten, die mich ausmacht“, sagt Onejiru, die in Nairobi und im Ruhrgebiet aufwuchs. Jeder Song ihres zweiten Albums überrascht –durch Stil und Text. Gesellschaftskritische Töne werden zwischen tanzbaren Stücken laut: Im Titel „Jerusalem“ schildert die Sängerin eine Welt voller Missverständnisse und ohne Dialog: „Can you see the devastating power of a gun?“ (Kannst Du die verheerende Kraft einer Waffe sehen?), singt sie. Die Reise, auf die Onejiru ihr Publikum mitnimmt, ist vielfältig und beeindruckend – genau wie ihre Stimme.

Unsere Note: ★ ★ ★ ★

 

(Muntermacher) von 6 Sternen

(6 Sterne - Musikmythos; 5 Sterne - Megamäßig; 4 Sterne - Muntermacher; 3 Sterne - Mittelmäßig; 2 Sterne - Mächtig mies; 1 Stern - Mama Mia)